Farne, Kräuter, Blumen und Gräser

Moose, Farne und Schachtelhalme gehören zu den Pflanzen, die vor vielen Millionen Jahren die Kontinente unseres Planeten für andere Pflanzen, Tiere und letztlich für uns Menschen bewohnbar gemacht haben. Sie können dort wachsen, wo es anderen Pflanzen nicht möglich ist und bereiten den Boden für eine weitere Besiedlung.

Im staubtrockenen Boden eines solchen Ackers werden bis zu 70°C gemessen. Da wächst nichts mehr!
Zudem heizt dieser Acker die Umwelt auf und hat keine Fähigkeit, Wasser zu speichern.
Wie wahrscheinlich ist es, dass es hier zu Ernteausfällen kommt?

Gräser, Kräuter, Blumen und Stauden gehören zu den Pflanzen, die trotzdem langsam eine solche Fläche bewachsen können. Sie machen die erste Beschattung des Bodens und eine erste Korrektur der Temperaturen. Sie bringen die ersten Nährstoffe in den Boden und bereiten ihn so für andre vor. Erst in ihrem Gefolge kommen Sträucher und später dann auch Bäume.

Je nach Bodenbeschaffenheit, Nährstoffangebot und Sonneneinstrahlung kann die Schicht der Gräser und Kräuter in einem Wald sehr unterschiedlich aussehen. Fehlt diese Schicht jedoch, ist dies ein starkes Anzeichen dafür, dass der Wald nicht gesund ist. Ein Buchenwald ist allerdings etwas ganz anderes. Unter Buchen ist es immer dämmrig, weil sie so wenig Licht durchlassen. Hier haben es Sträucher und Gräser schwer. Hier leben hauptsächlich Pflanzen, die ihren Wachstumszyklus weitgehend abgeschlossen haben, bevor die Buchen ihr Laubwerk bilden.