Missverständnisse zum Klimawandel

Ein Beitrag von Harald Lesch auf Youtube

Zusammenfassung einiger Klima-Daten und Argumente von Mensch die glauben, es gebe keinen menschengemachten Klimawandel.

Min. 10:00
Geschichte des Klimas auf der Erde

Klimawandel – der CO2-Beweis

ab Min. 6:50
1824: Jean Baptiste Fourier
1856: Eunice Foote macht das Experiment. Sie bestrahlte Glaszylinder mit unterschiedliche Gaszusammensetzung und lässt da Licht drauf fallen

Der Glaszylinder mit CO2 erwärmte sich ab allerstärksten.

Dieses Experiment könnten wir in der Küche leicht wiederholen.
Hier ist die Anleitung dazu.

Rebellen der Erde

Der Untertitel dieses Buchs lautet:

Wie wir den Boden retten – und damit uns selbst!

Dieses Buch von Benedikt Bösel muss ich Euch unbedingt vorstellen. Das tue ich mit einem Zitat, das von unmittelbarer Bedeutung auch für den Wald ist:

Dass der Boden in der Klimafrage eine entscheidende Rolle spielen würde, darüber war man sich bereits im Umfeld des legendären UN-Klimagipfels 2015 in Paris sehr sicher, <…> Dort wurde auf Betreiben der französischen Regierung die 4-Promille-Initiative ins Leben gerufen. Hier geht es um die erstaunliche Berechnung, dass ein jährliches Mehr an Humus von 4 Promille – also 0,4%, in allen Böden der Welt die aktuellen Treibhausgasemissionen weitgehen kompensieren kann.

Benedikt Bösel, Rebellen der Erde, Seite 42

Um es uns einmal auf der Zunge zergehen zu lassen:

Um die Nahrungssicherheit für die Zukunft sichern zu können, sind wir gezwungen, den Humusanteil in den Äckern zu erhöhen.
Das heißt:

Um natürliches, gutes, gesundes Essen auf Dauer zu sichern,
um in Zeiten des Klimawandels für Natungssicherheit zu sorgen,
stecken wir den aktuellen CO2-Ausstoß einfach weg!

Oder um es anders auszudrücken:
Um den Humus für das nachhaltige Wachstum von Nutzholz in einem artenreichen Wald aufzubauen, holen wir das aktuell in die Luft geblasene CO2 einfach aus der Luft!

600 Hektar Agroforst würden ausreichen,
um seinen eigenen Regen zu machen

Benedikt Bösel, Rebellen der Erde, Seite 75

Erderwärmung durch Kohlendioxid

Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre liegt bei 0,04 Prozent. Wie kann eine so geringe Menge das Klima erwärmen?

In SWR-Wissen wird diese Frage beantwortet.

In Wikipedia gibt es einen ausführlichen Artikel darüber. Unter anderem kann hier gelesen werden, wie die Wechselwirkung mit den Pflanzen ist und wie sich die CO2-Konzentrationen in der Erdgeschicht verändert hat.

Allerdings finde ich bei Harald Lesch die klarsten Aussagen darüber. Hier Beiträge von ihm zum Klimawandel:

Missverständnisse zum Klimawandel aufgeklärt

Klimawandel – der CO2-Beweis
Dies ist die ausführlichste Erklärung, die ich bisher gesehen haben, auf welche Weise Gase überhaupt einen Erwärmungseffekt haben.

Besonders hervorheben möchte ich, dass Harald Lesch über die Geschichte der Forschung um die Atmosphäre und deren Gase berichtet. Alleine das finde ich sehr empfehlenswert zu lesen.

Die Wiederbegrünung der Welt

Dieses Buch von Jochen Schilk hat mich beeindruckt und erfreut zugleich!
Er liefert Zahlen, Fakten und Studien zu meiner These, zu der ich aufgrund meiner Spaziergänge im Wald gekommen bin:

  1. Wir können, unabhängig von anderen, selbst etwas wesentliches tun, um die Erderhitzung zu bremsen und eine lebenswerte Welt wachsen zu lassen!
    Zwar erst mal „nur“ in der Region, aber eben unabhängig von anderen.
  2. Wenn weltweit massiv intakter Wald entsteht, wirkt das nicht nur der Welterhitzung entgegen. Zusätzlich bekommen auch die ärmsten Menschen eine Lebensgrundlage.

So drastisch war mir das nicht bewusst:
Durch die Misswirtschaft in Land- und Forstwirtschaft trocknet unser blauer Planet aus!
Erst durch die Wiederbegrünung kommt das Wasser zurück!

Kunstdünger, Gift, Pestizide und viel andere Chemikalien, ohne die die riesigen, baumlosen Monokulturen nicht bestehen können, haben wir ein

Wachstum in den Untergang!

Jochen Schilk, Die Wiederbegrünung der Welt, Seite 87

Toll finde ich den Namen Jochen Schilks Website:

Planetenpflege.de

Klimaschutz: Wieso so langsam?

Seit Jahrzehnten werden wir von den Wissenschaftlern gewarnt. Und dennoch kommt der Klimaschutz nicht voran.

Woran liegt das?
Dazu gibt es hier eine interessante Analyse.

https://www.zdf.de/politik/kontext/theo-koll-kontext-klimawandel-100.html

Die harte Wahrheit ist, dass sich jeder einzelne Mensch an die eigene Nase packen müsste. Sobald es um unseren eigenen, persönlichen Beitrag geht, kneifen wir. Immer gibt es Ausreden und immer geht es gerade nicht.

Vielleicht gelingt es ja, und durch die aktuellen Klimakatastrophen beginnen wir zu handeln.

Höchste Zeit!