Sträucher und Büsche

Das ist die nächsttiefere Schicht des Biotops „Wald“.
Auch das Biotop der Hecken weist ein komplexes Ökosystem. Diese Ebene ist von einer großen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren geprägt. Sie besteht z.B. aus Holunder, Schlehe, Wildrose, Haselnuss, Berberitze und vielen weiteren Heckenpflanzen und bietet den Tieren Nahrung und Schutz.

Für den Wald hat die Hecke eine faszinierende Funktion, denn sie breiten sich schnell aus und überschatten den Boden, der dadurch niedrigere Temperaturen und höhere Feuchtigkeit aufweist. Im Schutz der Sträucher gedeihen die Sämlinge der Bäume. Die Hecken müssen ihren Schützlingen, den Bäumen, weichen, wenn diese groß genug sind.

Fällt ein Baumriese um oder wird er geerntet, entsteht eine Lichtung. Hecken besiedeln sehr schnell diese Lichtungen und verschließen damit schnell die entstandene Wunde und der Wald bleibt intakt. Tatsächlich wird die Artenvielfalt auf diese Weise immer wieder erneuert.

Büsche und Sträucher bilden den Waldrand und können auch zwischen großen Bäumen wachsen, je nachdem, wieviel Licht sie durchlassen.

Sträucher, Büsche und Hecken regulieren Temperatur und Feuchte und schützen so das gesamte Biotop. Sie sind auch wirksam für den Schutz vor Windbruch.