Missverständnisse zum Klimawandel

Ein Beitrag von Harald Lesch auf Youtube

Zusammenfassung einiger Klima-Daten und Argumente von Mensch die glauben, es gebe keinen menschengemachten Klimawandel.

Min. 10:00
Geschichte des Klimas auf der Erde

Klimawandel – der CO2-Beweis

ab Min. 6:50
1824: Jean Baptiste Fourier
1856: Eunice Foote macht das Experiment. Sie bestrahlte Glaszylinder mit unterschiedliche Gaszusammensetzung und lässt da Licht drauf fallen

Der Glaszylinder mit CO2 erwärmte sich ab allerstärksten.

Dieses Experiment könnten wir in der Küche leicht wiederholen.
Hier ist die Anleitung dazu.

Erderwärmung durch Kohlendioxid

Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre liegt bei 0,04 Prozent. Wie kann eine so geringe Menge das Klima erwärmen?

In SWR-Wissen wird diese Frage beantwortet.

In Wikipedia gibt es einen ausführlichen Artikel darüber. Unter anderem kann hier gelesen werden, wie die Wechselwirkung mit den Pflanzen ist und wie sich die CO2-Konzentrationen in der Erdgeschicht verändert hat.

Allerdings finde ich bei Harald Lesch die klarsten Aussagen darüber. Hier Beiträge von ihm zum Klimawandel:

Missverständnisse zum Klimawandel aufgeklärt

Klimawandel – der CO2-Beweis
Dies ist die ausführlichste Erklärung, die ich bisher gesehen haben, auf welche Weise Gase überhaupt einen Erwärmungseffekt haben.

Besonders hervorheben möchte ich, dass Harald Lesch über die Geschichte der Forschung um die Atmosphäre und deren Gase berichtet. Alleine das finde ich sehr empfehlenswert zu lesen.

BUND-Exkursion in das Zinsenbachtal

Mittlerweile habe ich ja schon einige Spaziergänge in das Zinsenbachtal mit immer wieder anderen Gruppen gemacht. Dieses Mal war es eine ziemlich große Schar interessierter und gut gelaunter Menschen. Und es waren Leute, die sich schon viel mit Wald, Natur und Umweltschutz beschäftigt hatten. Und ich fing wieder an, meine Fragen zu stellen; nicht ohne den Hinweis, dass es auf jede Frage mehr als nur eine Antwort gibt. Es hat richtig Freude gemacht.

Ein weiterer Bericht über diese Exkursion findet sich auf der Website des BUND und bei WirSiegen.

Foto: Ines Schulte-Wilde

Ein Blick auf einen Nordhang. Hier gibt es einen üppigen Wald mit den unterschiedlichsten Arten, Bäume mit unterschiedlichem Alter, Unterbewuchs und viel Laub und Äste auf dem Boden.

Foto: Ines Schulte-Wilde

Dieser viel trockenere und Wärmere Südhang ist von einem Eichenwald bewachsen. Dieser Wald hat einen völlig anderen Charakter.

Foto: Rolf Schirmacher

Der Zinsenbach ist auf jeden Fall ein ganz besonderer Hingucker. Alleine dieser Bach ist schon Grund genug für einen Spaziergang. Aber nur mal die Frage:
Was bewirkt, dass dieser Bach so klares Wasser hat?
Wodurch wird unser Trinkwasser so sauber und hygienisch?

Foto: Rolf Schirmacher

Was für ein Kontrast:
Die Stahlbetonbrücke über dem wunderschönen Wald des Zinsenbachtals.
… und gut gelaunte Waldbegeisterte!

Foto: Ines Schulze-Wilde

Kyrill-Pfad

In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 hinterließ das Orkantief Kyrill in Südwesfalen eine Spur der Verwüstung.

so steht es auf der Hinweistafel am Ende des sogenannten Kyrill-Pfads

Am 16. April 2023 waren wir dort. Es regnete zwar nicht, aber es war ganz schön kalt! Das beeiträchtige aber unsere Stimmung nicht im geringsten.

Wie in einem überdimensionalen Mikado liegen die Stämme der damals umgeworfenen Stämme übereinander.

Bizarre Reste von ehemals stattlichen Bäumen zeigten sich am Weg.

Nach und nach zersetzt sich das Holz zu Humus und ermöglicht eine enorme Artenvielfalt.

Der Kyrill-Pfad ist sehr beeindruckend. Zeigt er doch, wie sich Natur von alleine entwickelt, wenn niemand etwas dazu tut. Sicher leisten solche neu entstandenen „Ur-Wälder“ einen nicht zu unterschätzenden Beitrag, um Hitze und Trockenheit, und damit den Klimawandel, zu dämpfen. Allerdings fällt auch auf, dass in der Naturverjüngung in der Hauptsache die Bäume aufwachsen, die vorher betreits dort gestanden haben.

Das Bild unten zeigt einen schönen Rundblick und …
es fällt auf, wie wenig auf diesen Flächen gewachsen ist, die nach dem Stum Kyrill abgeräumt worden sind.
Es fällt auf, wie viele starke Bäume im Schutz der umgefallenen alten Bäume des Kyrill-Pfades heranwachsen konnten.

Klimaschutz: Wieso so langsam?

Seit Jahrzehnten werden wir von den Wissenschaftlern gewarnt. Und dennoch kommt der Klimaschutz nicht voran.

Woran liegt das?
Dazu gibt es hier eine interessante Analyse.

https://www.zdf.de/politik/kontext/theo-koll-kontext-klimawandel-100.html

Die harte Wahrheit ist, dass sich jeder einzelne Mensch an die eigene Nase packen müsste. Sobald es um unseren eigenen, persönlichen Beitrag geht, kneifen wir. Immer gibt es Ausreden und immer geht es gerade nicht.

Vielleicht gelingt es ja, und durch die aktuellen Klimakatastrophen beginnen wir zu handeln.

Höchste Zeit!