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Haselnuss

Gemeine Hasel (Corylus avellana)

Auf Flächen, die der Sonne schutzlos ausgeliefert sind, vertrocknen neu gesetzte Bäume leicht. Haselnüsse können hier helfen. Sie wachsen rasch und überschatten den Boden. Im Schutz der Hasel können Nutzhölzer besser aufwachsen.

Wenn die Haselnuss im Winter auf den Stock gesetzt wird, wie der Fachmann sagt, schlägt sie im Frühjahr wieder aus. Nicht selten erreicht sie in einem Sommer wieder eine Höhe von zwei Metern. Das abgeschnittene Holz kann gut eingesetzt werden, um den Boden zu „füttern“.

In Hanglagen reduziert die Hasel die Geschwindigkeit von abfließendem Regenwasser und trägt dazu bei, dass es im Boden versickert. Das verhindert Flutkatastrophen.

Wikipedia über die Haselnuss

Humus

Frage:
Was macht den Humus so fruchtbar?
Ist es im Sinne eines Düngemittels eine besondere Substanz?

Vielleicht sollte man Humus als einen Prozess verstehen, einen Prozess, in dem durch eine große Vielfalt von Lebewesen organische und auch anorganische Substanzen zerkleinert und umgewandelt werden. Dadurch stehen stehen eine Vielzahl von Substanzen in einer für alle Organismen zuträglichen Form zur verfügung.

Hier am Bachufer kann man die Humusschicht schön sehen.

Es ist schon philosophisch:
Der Ort, an dem Totes immer mehr zerkleinert wird, entsteht neues Leben!

Die Humusschicht ist ein bedeutender Knotenpunkt für den Stoffwechsel.
Biomasse kommt von außen, genau so wie Wasser.
Wasser kommt aber nicht nur von oben durch Regen, sondern auch aus dem Grundwasser, von wo es durch Pilze herantransportiert wird und diese Schicht ist ein Wasserspeicher.

Nur der Humus kann die Lebensmittelsicherheit garantieren und die Sicherheit, auch in Zukunft Holz ernten zu können.

Dazu siehe Rebellen der Erde

Hier einige Links zum Thema Humus: